Musée de l'Orangerie
1922 schenkte Claude Monet dem französischen Staat acht seiner riesigen Seerosen-Gemälde zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs. Seine einzige Bedingung war, dass sie an einem geeigneten Ort gezeigt werden sollten. Die französische Regierung fand den perfekten Ort: die Orangerie im Tuileriengarten. Die Orangerie wurde 1852 als Winterunterkunft für die Orangenbäume erbaut, die den Garten des Tuilerienpalastes säumten. Zeitweise diente sie auch als Warenlager, Kaserne für Soldaten und flexibler Ausstellungsraum. Monets großzügiges Geschenk verwandelte das Musée de l'Orangerie in eine führende Dauergalerie des Impressionismus und Postimpressionismus. Die riesigen, beeindruckenden Monet-Gemälde sind zweifellos der Hauptanziehungspunkt, aber bei Weitem nicht der einzige Grund für einen Besuch. Das Museum zeigt auch Werke von Cézanne, Matisse, Modigliani, Picasso, Renoir und Rousseau sowie weiteren Künstlern.
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